Gedanken zum Februar


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Erste große Jahresfeiern stehen an: In der Nacht vom 1. Februar auf den 2. Februar wird MariäLichtmess gefeiert, auch das keltische IMBOLC. Imbolc ist ein Fest, wo wir uns erinnern an das noch ganz Ungebrochene, das durch und durch Lebendige, die wilde Energie des Frühlings, die es schafft, alles wieder zum Leben zu erwecken.

Obgleich die Natur noch in winterlicher Starre verharrt, werden die Tage schon merklich länger, und unmerklich steigt bereits der Saft in die Bäume. Die Sonne geht jeden Tag ein bischen früher auf: Alles soll nun ans Licht kommen. Das Licht hilft uns, aufmerksam zu sein.

Jesus wird im Tempel vorgestellt. Auch er kommt ans Licht der Öffentlichkeit. Hier beginnt gedankliche Auseinandersetzung, Bewusstwerdung.

Die Natur erwacht: Kohlmeisen und Waldkäuze beginnen zu balzen, der Haselstrauch eröffnet die Pollensaison. Früher hieß der Februar auch Hornung, weil in diesem Monat die Hirsche ihr Geweih abwerfen. Reinigen heißt auch, sich von Überflüssigem zu befreien.

Zur Freude über das Licht gesellt sich am 14. Februarauch der Valentinstag: seit alters her werden vom Priester Liebespaare verbunden. Ursprünge weisen auf ein altindisches Fest, welches den 14. Februar dem Gott der Ehe widmete und Liebesschwüre erneuert wurden.

Jedes Fest hat seinen eigenen Geist, lässt in uns ganz bestimmte Seelseiten anklingen. Und das wichtigste ist, diese Seelenseiten mitschwingen und mitklingen zu lassen, uns erreichen und berühren zu lassen. Sich zu erinnern, tief zu erinnern. Dann kann Heilung stattfinden.