Gedanken zum April

Blumenwiese mit Bank

Der April ist der Aphrodite geweiht: Göttin der Liebe, Schönheit, Begierde.

Vieles blüht schon, fast alle Bäume kleiden sich schon grün, die Schafe werden bald geschoren, die Felder andererseits brauchen viel Regen. Der April macht, was er will. Deshalb hieß er auch Launing.

April bedeutet: Öffnen - der Frühling öffnet alles. Wir müssen zwar mit Gegenwind rechnen, mit großen schnellen Temperaturschwankungen, können uns aber schon trauen, wenn wir auf die äußeren Bedingungen schauen und langsam wachsen, um Stärke zu gewinnen.

Das Wochenende nach dem ersten Vollmond im Frühling ist Ostern. Das Fest der Auferstehung und des Lebens. Christus ruhte 3 Tage in der Erde, ein Bild für die Einweihung in die Geheimnisse der Erde.

Der Osterhase ist in Südosteuropa seit der Spätantike bekannt. Auch bekannt als Mondhase: Fruchtbarkeitssymbol und heiliges Tier der babylonischen Göttin Ischtar.

Zum Ende des Monats stehen wir kurz vor der Walpurgisnacht, ein letztes Reinigungsfest im Jahreslauf. Der englischen Äbtissin Walburga aus dem 8. Jhd. werden viele Wundertaten zugeschrieben; sie ist Schutzpatronin der Seefahrt und Schützerin vor bösen Geistern. Zwischen Überschwang und umsichtigem Wachsen tun sich uns Perspektiven auf, die wir frei gestalten können.